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AGB_DE

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Für alle Bestellungen über unseren Online-Shop durch Verbraucher und Unternehmer gelten die nachfolgenden AGB.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Gegenüber Unternehmern gelten diese AGB auch für künftige Geschäftsbeziehungen, ohne dass wir nochmals auf sie hinweisen müssten. Verwendet der Unternehmer entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir dem ausdrücklich zugestimmt haben.

2. Vertragspartner, Vertragsschluss

Der Kaufvertrag kommt zustande mit Frank Laue – Saflax.

Mit Einstellung der Produkte in den Online-Shop geben wir ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diese Artikel ab. Sie können unsere Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und Ihre Eingaben vor Absenden Ihrer verbindlichen Bestellung jederzeit korrigieren, indem Sie die hierfür im Bestellablauf vorgesehenen und erläuterten Korrekturhilfen nutzen. Der Vertrag kommt zustande, indem Sie durch Anklicken des Bestellbuttons das Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Waren annehmen. Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie noch einmal eine Bestätigung per E-Mail.

3. Vertragssprache, Vertragstextspeicherung
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehenden Sprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Den Vertragstext können Sie in unserem Kunden-Login einsehen.

4. Lieferbedingungen

Zuzüglich zu den angegebenen Produktpreisen kommen noch Versandkosten hinzu. Näheres zur Höhe der Versandkosten erfahren Sie bei den Angeboten.

Wir liefern nur im Versandweg. Eine Selbstabholung der Ware ist leider nicht möglich.

5. Bezahlung

In unserem Shop stehen Ihnen grundsätzlich die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung:

Vorkasse
Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse nennen wir Ihnen unsere Bankverbindung in separater E-Mail und liefern die Ware nach Zahlungseingang.

PayPal
Bei Auswahl der Zahlungsart PayPal im Bestellprozess werden Sie auf die Webseite des Online-Anbieters PayPal weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag über PayPal bezahlen zu können, müssen Sie dort registriert sein bzw. sich erst registrieren, mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung an uns bestätigen. Nach Abgabe der Bestellung im Shop fordern wir PayPal zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf. Die Zahlungstransaktion wird durch PayPal unmittelbar danach automatisch durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.

Mollie
Bei Auswahl der Zahlungsarten Kreditkarte, Sofort, Giropay oder Bitcoin im Bestellprozess werden Sie auf die Webseite des Online-Anbieters Mollie weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag über Mollie bezahlen zu können, müssen Sie die erforderlichen Transaktionsdaten dort eingeben und die Zahlungsanweisung an uns bestätigen. Nach Abgabe der Bestellung im Shop fordern wir Mollie zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf. Die Zahlungstransaktion wird durch Mollie unmittelbar danach automatisch durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.

6. Eigentumsvorbehalt

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
Für Unternehmer gilt ergänzend: Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor. Sie dürfen die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb weiterveräußern; sämtliche aus diesem Weiterverkauf entstehenden Forderungen treten Sie – unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache – in Höhe des Rechnungsbetrages an uns im Voraus ab, und wir nehmen diese Abtretung an. Sie bleiben zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, wir dürfen Forderungen jedoch auch selbst einziehen, soweit Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.

7. Transportschäden

Für Verbraucher gilt:
Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so reklamieren Sie solche Fehler bitte möglichst sofort beim Zusteller und nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zu uns auf. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen Ansprüche und deren Durchsetzung, insbesondere Ihre Gewährleistungsrechte, keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.

Für Unternehmer gilt:
Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht auf Sie über, sobald wir die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert haben. Unter Kaufleuten gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht. Unterlassen Sie die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, falls wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben.

8. Gewährleistung und Garantien

Soweit nicht nachstehend ausdrücklich anders vereinbart, gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei gebrauchten Sachen ein Jahr ab Ablieferung der Ware.
Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Gefahrübergang; die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 478 BGB bleiben unberührt.
Gegenüber Unternehmern gelten als Vereinbarung über die Beschaffenheit der Ware nur unsere eigenen Angaben und die Produktbeschreibungen des Herstellers, die in den Vertrag einbezogen wurden; für öffentliche Äußerungen des Herstellers oder sonstige Werbeaussagen übernehmen wir keine Haftung.
Ist die gelieferte Sache mangelhaft, leisten wir gegenüber Unternehmern zunächst nach unserer Wahl Gewähr durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache (Ersatzlieferung).
Die vorstehenden Einschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden

  • bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
  • bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie Arglist
  • bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten)
  • im Rahmen eines Garantieversprechens, soweit vereinbart
  • soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist.

Informationen zu gegebenenfalls geltenden zusätzlichen Garantien und deren genaue Bedingungen finden Sie jeweils beim Produkt und auf besonderen Informationsseiten im Onlineshop.

9. Haftung

Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, haften wir stets unbeschränkt

  • bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung,
  • bei Garantieversprechen, soweit vereinbart, oder
  • soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist.

Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss. Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen.

10. Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden https://ec.europa.eu/consumers/odr/.
Wir sind bereit, an einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Zuständig ist die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V., Straßburger Straße 8, 77694 Kehl am Rhein, www.verbraucher-schlichter.de.

11. Schlussbestimmungen

Sind Sie Unternehmer, dann gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Sind Sie Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen uns und Ihnen unser Geschäftssitz.

AGB erstellt mit dem Trusted Shops Rechtstexter in Kooperation mit Wilde Beuger Solmecke Rechtsanwälte.

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Stolpersteine

  • Ist das Anzuchtsubstrat zu naß, kann der Samen schimmeln
  • Ist das Anzuchtsubstrat auch nur kurzzeitig zu trocken, kann der Keimprozess unterbrochen werden und viele Samen nehmen den Prozess danach auch bei ausreichender Feuchtigkeit nicht wieder auf
  • Die von uns angegebenen Temperaturbereiche während der Anzucht sind Erfahrungswerte, aber Samen reagieren trotzdem individuell und auch empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen
  • Die von uns angegebene Keimdauer ist ebenfalls ein durchschnittlicher Erfahrungswert und sollte nicht zu eng interpretiert werden. Auch in der Natur kommt es zum Teil zu erheblichen Verzögerungen, so dass es auch sehr, sehr spät noch zu einer Keimung kommen kann
  • Und natürlich kann es auch vorkommen, dass die Keimfähigkeit des Saatgutes nicht der uns von unseren Sammlern zugesagten Quote entspricht. Wir sind bemüht, dies durch eigene Keimproben in der Regel auszuschließen.
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Warum der grüne Daumen Zeit und Erfahrung braucht

Im Allgemeinen ist Mutter Natur ausgesprochen verschwenderisch mit der Anzahl der jährlich produzierten Samen und wenn alle diese Samen keimen würden, wäre sehr schnell kein Platz für Niemanden mehr auf diesem Planeten.

Die reichhaltige Samenproduktion ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass aufgrund verschiedenster Umstände immer nur ein kleiner Teil erfolgreich keimt und / oder später zu einer starken Pflanze heranwächst.

Durch eine optimale Anzuchtumgebung und manch hilfreiche Tipps auf unseren Samenkarten versuchen Sie und wir, die Erfolgsquote deutlich zu erhöhen, aber auch dann ist kein 100-prozentiger Erfolg garantiert und manchmal keimt auch schon mal gar kein Samen.

Gartenprofis wissen, dass der Weg zum grünen Daumen viele Mißerfolge bereithält, lassen sich davon aber nicht abschrecken, sondern versuchen durch immer neue Varianten bei der Anzucht den Erfolg zu vergrößern.

Im Folgenden haben wir einmal die wichtigsten Stolpersteine zusammengestellt, die den Erfolg erschweren oder verzögern können. Dem Wort – zu – kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu: Wie definiert man eigentlich zu nass oder zu trocken? Gar nicht! Das ist eben genau der Erfahrungswert, der wachsen muss wie Ihre Sämlinge.

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Noch besser als zu bekämpfen ist vorbeugen!

Besprühen Sie Blätter und Erdoberfläche z.B. mit einer Pflanzenbrühe. Dazu legen Sie 100g beliebige frische Kräuter in 1Liter Wasser und lassen sie 24 Stunden ziehen. Danach eine halbe Stunde aufkochen- abkühlen lassen und durch ein Sieb geben. Diese Brühe mit 2 Liter Wasser verdünnen und in einen Zerstäuber füllen. So können Sie nun Ihre grünen und blühenden Pflanzenlieblinge weitgehend schützen.

Ein weiteres Problem stellt oft die Staunässe dar. Blattspitzen werden braun, Blätter werden welk oder fallen ab. Die beste Vorbeugung gegen nasse Füße ist eine gute Drainage und Abflußlöcher im Pflanzgefäß. Sie können Tonscherben oder Tongranulat einige Zentimeter hoch auf den Topfboden streuen. So kann das Wasser durch die Wurzeln hindurchlaufen.

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Pflanzenschutz

Die meisten Schädlinge wie die weiße Fliege, Spinnmilben, rote Spinne, Blatt- und Schildläuse treten bei zu trockener Zimmerluft auf. Lüften Sie In diesem Fall entweder häufiger oder besprühen Sie die Blätter der Pflanzen mit möglichst kalkarmem Wasser, um so die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Diese Methode ist sehr erfolgreich.

Es gibt andere Pflanzen, die von Schädlingen gemieden werden oder diese vertreiben (wie z.B. die blaue Lampionblume / Nicandra physalodes). Diese Arten können Sie zwischen Ihre anderen Pflanzen stellen.

Bei schnellwachsenden Pflanzen wird der hartnäckige Schädling entfernt, indem Sie die Pflanze zurückschneiden. Sie wächst rasch nach und muß nicht lange und aufwendig mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden.

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Überwinterung

Bei der Überwinterung ist es wichtig, daß Ihre Pflanze in dieser Zeit keinen Dünger erhält und auch wesentlich weniger Wasser als sonst bekommt.

Einige Arten verlieren ihr Laub und können kalt und dunkel überwintert werden. Andere dagegen benötigen Licht und auch etwas Wärme. Bei allen Pflanzen aber gilt, daß sie im Winter nicht wachsen sollen, da sie sonst schwache Triebe bilden, die dann verkümmern. Auch typische Pflanzen, die in ihrer Heimat sonst das ganze Jahr über gedeihen, hören in anderen Breiten von selbst auf zu treiben, da die Temperaturen im Winter niedriger sind und das Licht weniger intensiv ist.

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Nährstoffversorgung / Düngung

Eine ganz wichtige Rolle in der Pflanzenhaltung spielt die Düngung. Gerade wenn Ihre Pflanze sich nicht wie gewünscht entwickeln oder nur schwach blühen, fehlen ihnen oft ganz einfach die Nährstoffe. Gerade raschwüchsige und üppig blühende Pflanzen benötigen reichlich spezielle Nährstoffe.

Für die Versorgung empfehlen wir Flüssigdünger, denn die Nährstoffe stehen den Pflanzen umgehend zur Verfügung und die Verteilung im Gießwasser ermöglicht eine ebenmäßigere Verteilung als bei Granulatdüngern.

Flüssigdünger enthält Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Dass es sich um aufgelöste Salze handelt, sieht man, wenn die Flüssigkeit eintrocknet. Für die Pflanzen sind besonders die Mineralstoffe wichtig, die Stickstoff (N), Phosphor (P) oder Kalium (K) enthalten. Deshalb spricht man auch von NPK-Düngern.

Der Anteil der drei Hauptbestandteile ist meist in Prozent angegeben. Die Mineralstoffe werden von den Pflanzen zusammen mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommen. Sie werden zusammen mit den Ausgangsstoffen aus der Photosynthese dazu verwendet, verschiedenste Verbindungen aufzubauen, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen.

Für gesunde Pflanzen ist eine ausreichende Mineralstoffversorgung eine grundlegende Voraussetzung. Deshalb sollten Sie Ihre Pflanzen den Hinweisen auf unseren Samenpackungen folgend düngen. Ohne Dünger zeigen die Pflanzen in mineralstoffarmer Erde recht schnell Mangelerscheinungen. Stickstoffmangel z.B. ist daran erkennbar, dass die Blätter, besonders die älteren, nicht mehr kräftig dunkelgrün sind, sondern gelblich werden.

Da der Nährstoffbedarf bei verschiedenen Pflanzen unterschiedlich ist, gibt es neben Generaldüngern wie dem Kübelpflanzendünger auch Spezialdünger:

Eine ganz wichtige Rolle in der Pflanzenhaltung spielt die Düngung. Gerade wenn Ihre Pflanze sich nicht wie gewünscht entwickeln oder nur schwach blühen, fehlen ihnen oft ganz einfach die Nährstoffe. Gerade raschwüchsige und üppig blühende Pflanzen benötigen reichlich spezielle Nährstoffe.

Für die Versorgung empfehlen wir Flüssigdünger, denn die Nährstoffe stehen den Pflanzen umgehend zur Verfügung und die Verteilung im Gießwasser ermöglicht eine ebenmäßigere Verteilung als bei Granulatdüngern.

Flüssigdünger enthält Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Dass es sich um aufgelöste Salze handelt, sieht man, wenn die Flüssigkeit eintrocknet. Für die Pflanzen sind besonders die Mineralstoffe wichtig, die Stickstoff (N), Phosphor (P) oder Kalium (K) enthalten. Deshalb spricht man auch von NPK-Düngern.

Der Anteil der drei Hauptbestandteile ist meist in Prozent angegeben. Die Mineralstoffe werden von den Pflanzen zusammen mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommen. Sie werden zusammen mit den Ausgangsstoffen aus der Photosynthese dazu verwendet, verschiedenste Verbindungen aufzubauen, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen.

Für gesunde Pflanzen ist eine ausreichende Mineralstoffversorgung eine grundlegende Voraussetzung. Deshalb sollten Sie Ihre Pflanzen den Hinweisen auf unseren Samenpackungen folgend düngen. Ohne Dünger zeigen die Pflanzen in mineralstoffarmer Erde recht schnell Mangelerscheinungen. Stickstoffmangel z.B. ist daran erkennbar, dass die Blätter, besonders die älteren, nicht mehr kräftig dunkelgrün sind, sondern gelblich werden.

Da der Nährstoffbedarf bei verschiedenen Pflanzen unterschiedlich ist, gibt es neben Generaldüngern wie dem Kübelpflanzendünger auch Spezialdünger:

Kübelpflanzendünger: Pflanzen in Töpfen und Kübeln stellen besonders hohe Ansprüche an die Nährstoffversorgung, da die Nährstoffe in Gefäßen schneller verbraucht sind als im freien Boden. Die ausreichende Düngung ist daher Voraussetzung für eine üppige Blütenbildung und gesundes Wachstum.

Palmendünger: Palmenliebhaber sehen ihre Pflanzen gerne schnell wachsen. Zum Aufbau neuer Blätter, Blüten und Wurzeln besteht bei Palmen ein erhöhter Nährstoffbedarf. Flüssigdünger garantiert, daß die Nährstoffe sofort mit dem Gießwasser an die Wurzel gelangen.

Eisendünger: Die gelblich / weiße Blattverfärbung (Blattvergilbung / Chlorose) ist auf Eisenmangel zurückzuführen. Das zum Aufbau des Chlorophylls notwendige Eisen ist für die Pflanzen nicht mehr verfügbar. Eisendünger ist ein Flüssigdünger von hoher Wirksamkeit und ist sehr pflanzenverträglich.

Koniferen- / Mammutbaumdünger: Ein flüssiger Spezial-Dünger für Berg-, Küsten-, Urwelt-Mammutbaum, Araucarien, Goldkiefer, etc.. Die Nährstoffe wirken der Nadelbräune entgegen. Besonders hilfreich bei Umpflanzungen im Frühjahr und Herbst. Der flüssige Voll-Dünger ist sofort über Nadel und Wurzel wirksam.

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Auspflanzen ins Freie

Bei Pflanzen, die später auch in kälteren Breiten im Freien gehalten werden können, sollten Sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, um Ihren Anzuchterfolg nicht zu gefährden. Im Zimmer gezogene Jungpflanzen müssen zunächst für den Aufenthalt im Freien vorbereitet, das heißt abgehärtet werden. Dazu werden sie für etwa eine Woche an einen Ort gestellt, der windgeschützt und schattig, aber dennoch hell ist. Durch dieses Abhärten werden die Pflanzen stabiler und die Blätter entwickeln eine dickere Cuticula (eine oberflächliche Schutzschicht), die auch gegen die im Freien höhere UV-Strahlung schützt. Würde man direkt vom Zimmer an einen Ort in voller Sonne pflanzen, müsste man damit rechnen, dass die Blätter und manchmal auch die Stängel UV-Schäden bekommen, also eine Art Sonnenbrand.

Sollten tiefere Nachttemperaturen als +8°C angekündigt sein, empfiehlt es sich, die Pflanzen während der ersten Tage / Wochen in der Nacht ins Haus zu holen.

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Umtopfen

Umgetopft werden Pflanzen erst, wenn der alte Topf durchwurzelt und somit zu klein ist. Sie merken es daran, daß Sie viel häufiger als sonst gießen müssen, da nicht mehr genug Erde im Topf vorhanden ist, die die Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Wählen Sie den neuen Topf etwa 2 bis 3 Nummern größer als den bisherigen. Bei Palmen sollte das Pflanzgefäß mehr hoch als breit sein, da die Wurzeln in die Tiefe gehen. Ein Umtopfen wird bei normalem Wachstum alle 2-3 Jahre notwendig. Einige Pflanzen sind an den Wurzeln besonders empfindlich (z.B. Palmen); daher nicht zuviel Wurzeln abtrennen und 2 bis 3 Wochen nach dem Umtopfen nicht düngen.

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Die Umfallkrankheit

Die Freude über die ersten Sämlinge kann dann schnell getrübt werden, wenn diese ohne erkennbaren Grund umfallen. Ursache sind zumeist zu dicht gesäte Samen, deren Wurzeln sich gegenseitig behindern und / oder Bodenwärme, feuchte Erde und hohe Luftfeuchtigkeit – also all die Bedingungen, die für die Anzucht vorher so ideal waren. Beugen Sie vor, indem Sie nach der Keimung die Erde etwas trockener halten, das Gefäß ab und zu lüften und / oder ein Mittel zur Wurzelstärkung verwenden.