Heilpflanze der Naturheilunde und der traditionellen chinesischen Medizin

 Euphrasia officinalis

 Samen: 200

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Augentrost

 Heilpflanze der Naturheilunde und der traditionellen chinesischen Medizin

 Euphrasia officinalis

 Samen: 200

Augentrost ist als klassische Heilpflanze seit dem späten Mittelalter bekannt. An seinen verzweigten Stängeln stehen kleine Blättchen mit bis zu zehn langen, spitzen Blattrandzähnen, die oft in Blattknäuel zusammensitzen. Seine weißen Blüten, gelb und violett gemustert und mit einem dunklen Fleck im Blütenrachen, erscheinen von Juni bis September und erinnern ein wenig an Augen. Nach der Blüte bildet der Augentrost bis etwa Mitte Oktober flache Kapselfrüchte aus, die jeweils mehrere Samen enthalten. Wirkende Kräfte: Augentrost wird gerne in der Homöopathie, in der Naturmedizin und in der traditionellen chinesischen Medizin als Tee, Kompressen oder Augenbäder angewandt. Für die Herstellung von Kompressen werden wenige Mengen des Krautes (nicht der Wurzeln) mit Wasser vermischt, kurz aufgekocht und für einige Zeit ziehen gelassen. Die Tücher werden dann in den Tee gegeben, etwas ausgewrungen und schließlich auf die Augen gelegt. Die ihm nachgesagte Linderung von Verdauungsbeschwerden ist wahrscheinlich auf die enthaltenen Bitterstoffe (Glykoside) zurückzuführen, die bei der Anwendung als Tee zur Wirkung gelangen. Für die innere Anwendung gießt man sich aus einem Esslöffel getrocknetem Augentrost-Kraut und einem halben Liter kochendem Wasser ein Tee auf. Das Ganze lässt man zehn Minuten ziehen und gießt den Sud dann durch ein Sieb.

 Naturstandort: 

Die Euphrasia ist weltweit verbreitet, allerdings vor allem auf der Nordhalbkugel zu finden. Sie wächst gern auf Weiden, wenig gedüngten Wirtschaftswiesen, an trockenen Ufern und in lichten Wäldern.eilmittel bekannt.

 Bonsaieignung: Nein